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Blended Learning

Der Begriff integriertes Lernen oder englisch Blended Learning bezeichnet einen Ansatz der Lernorganisation, bei dem die Vorteile von Präsenzveranstaltungen und E-Learning kombiniert werden.

Direkt übersetzt heißt Blended Learning "vermischtes Lernen" (Reinmann-Rothmeier 2003: 19). Bei dieser Form werden verschiedene Lernmethoden, Medien sowie lerntheoretische Ausrichtungen miteinander kombiniert. Blended Learning bezeichnet also eine Lernorganisation, bei dem die Vorteile durch die Kombination verschiedener Medien und Methoden verstärkt und die Nachteile minimiert werden können.

Das Blended Learning Konzept verbindet die Effektivität und Flexibilität von elektronischen Lernformen mit den sozialen Aspekten der Face-to-Face-Kommunikation. Es bezeichnet damit eine Lernform, die eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von „traditionellem Klassenzimmerlernen“ und modernen Formen von E-Learning anstrebt. Besonders wichtig ist, dass das eine ohne das andere nicht funktioniert - die Präsenzphasen und online Phasen also optimal aufeinander abgestimmt sind!

Computer Based Training

Computer Based Training steht für Systeme (auch Lernsoftware), die als Lernprogramme genutzt werden, die der Lernende vor Ort auf seinem Computer gespeichert hat. Sie sind die meistgenutzte Form des elektronischen Lernens.
Komplexe Sachverhalte können multimedial in Form von Text, Bild, Ton, Video und Animation anschaulich dargestellt werden. Dabei können auch aufwändigere, große Programme eingesetzt werden, da man auf Direktströme verzichten kann.

Je nach Grad der Interaktivität unterscheidet man:

- Simulationssysteme, mit denen Sachverhalte spielerisch durch den Lernenden gelöst werden können z.B. Planspiele.

- Tutorielle Systeme, die auf Eingaben des Lernenden reagieren und unterstützend eingreifen.

- Präsentationssysteme, die ein Lernprogramm multimedial in Modulen abspielen. Der Lernende wird durch ein vorgefertigtes Programm geführt z.B. digitale Bücher.

- Der große Nachteil von CBT-Programmen, die als CD-ROM verteilt wurden, war die Isolation der Lernenden. Den Durchbruch kann das E-Learning erst jetzt schaffen, weil Lernen immer öfter über das Intranet oder Internet in Form von WBT-Kursen stattfindet.

Digital Living Network Alliance

Die Digital Living Network Alliance (DLNA) ist eine Vereinigung von Computer-, Consumer Electronic-Herstellern und Mobilkommunikationsfirmen, die die drahtgebundene und drahtlose Kommunikation von Personal Computern, Consumer Electronic und Mobilgeräten im Privatbereich durch Interoperabilitäts-Maßnahmen fördert. Mitglieder in der DLNA sind unter anderem Philips, Samsung, Sony, Panasonic, HP.

In der DLNA-Projektion sollen die drei unabhängigen Kommunikationsinseln des PC-Bereichs, der Consumer Electronic mit Fernsehen, Rundfunk und CD- oder DVD-Playern, und der mobilen Endgeräte mit PDAs, Smartphones, MP3-Player usw. miteinander konvergieren. Ziel der DLNA ist es, die Nutzung digitaler Medien wie Fotos, Musik, und Filme im ganzen Haus zu ermöglichen.

Der Fokus der DLNA liegt in der Entwicklung eines Interoperabilitäts-Frameworks mit Entwicklungsrichtlinien, damit die verschiedenen Techniken, die im Heimbereich eingesetzt werden, konvergieren. Es geht darum, die in der Consumer Electronic benutzten Medien wie Audio und Video mit den Mobilfunktechniken und der PC-Technik zu vereinen.

In den von der DLNA herausgegebenen DLNA Interoperability Guidelines werden die Funktionsblöcke für die Interoperabilität spezifiziert mit denen Plattformen und Software-Infrastrukturen aufgebaut werden können.

Im Heimbereich von DLNA soll der Benutzer überall digitale Musik speichern, abrufen und wiedergeben können sowie Fotos, Bilder und andere Dokumente verwalten und ausdrucken können.

Web Based Training

Web Based Training (WBT) ist ein Oberbegriff, unter dem sich auf Internet-Technologie basierte Lernprogamme einordnen lassen.

Das WBT ist eine Weiterentwicklung des Computer Based Training (CBT). Es werden Lerneinheiten nicht auf einem Datenträger verbreitet, sondern von einem Webserver online mittels Internet oder Intranet abgerufen. Die Einbettung ins Netz bietet vielfältige weiterführende Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion des Lernenden mit den Mitlernern. Wenn das WBT von einem Dozenten/Tutor moderiert wird, liegt moderiertes WBT (mWBT) vor. Im mWBT werden E-Mail, News, Chats, Materialarchive und Diskussionsforen vom Dozenten mit dem WBT verknüpft und Lernende werden durch den Dozenten zur Nutzung angeleitet und motiviert.

In der betrieblichen Weiterbildung großer Firmen spielen WBTs heute von allen E-Learning Technologien die größte Rolle. Für mittlere und erst recht kleine Firmen ist der finanzielle Aufwand hingegen zu groß. Die Voraussetzung für Web Based Trainings ist ein leistungsfähiges Intranet. Da WBTs relativ wartungsfreundlich sind, sind sie insbesondere für Inhalte, die sich schnell ändern können, das bevorzugte Medium. Oftmals wird eine inhaltliche Verzahnung mit Präsenzseminaren angestrebt (vgl. Blended Learning).